Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache – die FDP ist die grosse Verliererin der Berner Wahlen. Sylvain Astier gelang der Sprung in den Regierungsrat nicht – im Grossen Rat verliert die Traditionspartei 9 Sitze und hat noch knapp über 10% Wähleranteil. Im Biel-Seeland geht der Anteil von 15.9% auf 9.6% zurück – ein massiver Verlust, von dem vor allem die BDP profitiert. Es gibt nichts zu beschönigen – die FDP verliert im Biel-Seeland 2 Grossratssitze und erst noch eine prägnante Persönlichkeit wie Hubert Klopfenstein.
Riesenschmach für die FDP – erstes Fazit
28. März 2010 | Marc SchönholzerGEGEN eine Volkswahl des Bundesrates
26. März 2010 | Corinne Obrecht
Es werden wiedereinmal Stimmen laut, das Volk solle seinen Bundesrat selber bestimmen können. Dies passenderweise in Zeiten allgemein unzufriedener Stiummung über die Regierung… ansich kein neues Phänomen, der Aufschrei nach einer direkten Bundesratswahl war auch schon früher immer mal wieder präsent (parallel zu unzufriedenen Bürgern). Doch was ist das Problem damit? Denn mit dieser Idee ist so einiges ziemlich faul: Diesen Beitrag weiterlesen »
Wahlaufruf der FDP.Die Liberalen
22. März 2010 | Dominique Gatschet
Sicherheit – Arbeitsplätze – Lebensqualität
Liebe Wählerinnen und Wähler
Wir Berner Freisinnige fühlen uns der Berner Bevölkerung und dem Berner Gewerbe verpflichtet. Dies trifft auch auf unsere Regierungs- und Grossratskandidatinnen und -kandidaten zu, welche vielfältige Berufe ausüben: Vom Selbständigen über den Gewerbetreibenden bis zum Angestellten.
Bürgernähe, liberales freiheitliches Denken, Engagement, gesunder Menschenverstand und eine Politik, die auf Eigenverantwortung baut und nicht immer mehr Staatseingriffe fordert, zeichnen unsere Kandidatinnen und Kandidaten aus. Unser Ziel ist ein attraktiver Kanton, der Sicherheit, Arbeitsplätze und Lebensqualität bietet. Wir sind die einzige Kraft im Kanton Bern, die mit lösungsorientierter Sachpolitik den Kanton vorwärts bringt und für den Zusammenhalt im bürgerlichen Lager sorgt.
Dafür setzen sich unsere Regierungsratskandidaten Sylvain Astier und Hans-Jürg Käser sowie die FDP-Grossratskandidierenden ein.
Wählen Sie am 28. März 2010 FDP.Die Liberalen – das liberale Original!
Und so wählen Sie richtig:
22. März 2010 | Dominique GatschetRegierungsratswahlen
- Schreiben Sie Hans-Jürg Käser und Sylvain Astier je einmal auf den offiziellen Wahlzettel
- Wir laden Sie ein weitere Kandidierende von BDP und SVP auf Ihren Wahlzettel zu schreiben
Grossratswahlen
Variante 1, unveränderte FDP-Liste
Legen Sie einen Wahlzettel der FDP.Die Liberalen unverändert ein.
Variante 2, eigene FDP-Liste schreiben
- Nehmen Sie den leeren amtlichen Wahlzettel
- Benennen Sie den Wahlzettel mit FDP.Die Liberalen.
- Schreiben Sie die Namen der FDP-Vertreter/innen, die Sie wählen wollen auf den Zettel.
- Namen von Kandidierenden können zweimal aufgeführt werden (kumulieren).
- Verzichten Sie aufs Panaschieren, d.h. setzen Sie keine Kandidierenden anderer Parteien auf Ihre Liste, ansonsten schwächen Sie die FDP.Die Liberalen.
Achtung: Handschriftlich ausgefüllte oder abgeänderte Wahlzettel sind erlaubt. Ungültig sind Wiederholungszeichen (Gänsefüsschen, «dito», usw.) oder per Schreibmaschine ausgefüllte Wahlzettel.
FDP wählen heisst …
21. März 2010 | Marc Schönholzer… auf eine Partei zu setzen, die
- eine lösungsorientierte Sachpolitik, aber sicher keine Polemik betreibt;
- für den Zusammenhalt im bürgerlichen Lager sorgt;
- freiheitlich denkt und agiert;
- sich den Bernerinnen und Bernern verpflichtet;
- auf Eigenverantwortung setzt;
- den staatlichen Eingriff in Grenzen hält;
- den unternehmerischen Gedanken pflegt;
- dich einer gesunden und nachhaltigen Form des Wirtschaftens verpflichtet;
- dem politischen Nachwuchs eine Chance gibt; und letztlich …
- … das wahre liberale Original ist!
Die FDP.Die Liberalen sind in letzter Zeit stark unter Beschuss. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stehen wir zu Mühleberg
19. März 2010 | Kathrin Hayoz
In der Schweiz wird Jahr für Jahr viel Strom verbraucht, sei es in Privathaushalten oder an Arbeitsplätzen. Es gibt Kreise, die der Meinung sind, dass die Schweiz ohne AKW`s auskommt. Für mich ist klar, dass niemand auf unseren Lebensstandard verzichten will und wir deshalb auch in Zukunft viel Strom benötigen. Im Moment und auch mittelfristig ist es nicht möglich, die Stromproduktion der AKW`s vollumfänglich durch Alternativstrom zu ersetzen. Deshalb stehe ich für einen Neubau des AKW Mühleberg ein. Es spielt für uns Berner sehr wohl eine Rolle, ob Mühleberg ersetzt wird oder nicht: Im Moment bietet Mühleberg rund 300 Arbeitsstellen. Beim Ersatzwerk werden es sicher mehr sein. Dazu kommen natürlich auch die Arbeitsplätze der Baufirmen, die das neu AKW bauen werden. Für den Kanton Bern bedeutet das Werk auch Steuereinnahmen, teilweise durch den Betrieb, aber vorallem auch durch die Angestellten, die grösstenteils im Kanton Bern wohnhaft sind. Wollen wir im Kanton Bern auf diese Arbeitsplätze und Steuereinnahmen verzichten? Ich bin der Meinung NEIN; lieber sauberen Atomstrom aus Bern, als auf Importstrom angewiesen zu sein!
Liberal sein heisst für mich:
19. März 2010 | Dominique Gatschet
Engagierter Einsatz für meine und nachfolgende Generationen, für Bildung mit Förderung und Leistungsforderung, für soziale Gerechtigkeit ohne Missbrauch, für Stärkung des Mittelstandes und der Wirtschaft zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft und unseres Wohlstands sowie für eine offene und interessierte (aber nie unkritische) Haltung gegenüber Einflüssen von aussen. Unsere Demokratie muss leben und lebendig sein. Das ist (m)eine liberale, selbstbewusste und zukunftsorientierte Schweiz!
Ohne Worte
8. März 2010 | Marc SchönholzerSteuer- und Energiegesetz als Wahlkampfobjekte (Teil 2)
8. März 2010 | Adrian KneubühlerKlimapolitik und kantonale Energiepolitik
Noch mehr Emotionen wird die Revision des Kantonalen Energiegesetzes verursachen. Alle Parteien sind sich einig, dass das Erdklima gerettet werden muss. Alle Parteien wollen auch etwas tun. Der Spielraum für den Kantonalen Gesetzgeber ist jedoch eher gering. Die grosse Musik spielt auf nationaler oder sogar internationaler Ebene. Der Kanton Bern kann insbesondere im Gebäudebereich Vorschriften erlassen. So sieht denn die Kantonsregierung auch umfassende Finanzhilfen für energetische Gebäudesanierungen vor. Das Dilemma besteht darin, dass dieser gute Ansatz mit zahlreichen Verboten und Pflichten kombiniert wird. Im Zentrum stehen hier der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) und die Sanierungspflicht für bestehende Gebäude. Der GEAK soll im Kanton Bern für Gebäude, die vor dem 1. Januar 1990 gebaut wurden, obligatorisch erklärt werden. Gebäude der schlechtesten Energieklasse müssen von den Hauseigentümern saniert werden. Hauptziel ist die Unabhängigkeit von Erdöl und Erdgas. Aus Sicht der Wirtschaft ist positiv zu würdigen, dass Investitionen in die einheimische Wirtschaft angestrebt werden, anstatt die Erdöl-Nationen reich zu machen. Negativ ist zu würdigen, dass mit zahlreichen Verboten und Pflichten in die Eigentumsfreiheit eingegriffen wird.
Persönlich wünsche ich … Diesen Beitrag weiterlesen »
Sprachkenntnisse und Schweizer Pass
8. März 2010 | Stéphanie Anliker
„Bei Einbürgerungen müssen klare Leitplanken gesetzt werden. Es ist ein absolutes MUSS, dass man die deutsche Sprache beherrscht.“
So definiert ein Kandidat der SVP eines seiner Ziele im Grossen Rat. Erstaunlich an dieser Forderung ist eigentlich nicht deren Inhalt, der durchaus seine Berechtigung hat, sondern vielmehr, dass der Kandidat sich offensichtlich nicht bewusst ist, dass der Grosse Rat dieser Forderung bereits nachgekommen ist:
Am 01. Januar 2010 trat nämlich die revidierte Verordnung über das Einbürgerungsverfahren in Kraft. Demnach müssen einbürgerungswillige Ausländer im Rahmen des Einbürgerungsverfahrens der Gemeinden einen so genannten Einbürgerungskurs besuchen. … Diesen Beitrag weiterlesen »





